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Mitgliederwandertag 2012


Wandertag nach Nistertal



Es war am 20.10.2012 um 11:15 Uhr als eine kleine Gruppe von feierwütigen Mitgliedern unserer Kirmesgesellschaft bereit waren, den weiten Weg von Wied nach Nistertal zu Fuß zu überwinden. Unser Ziel war über die Alpenroder Hütte zur Birkenhof Brennerei zu wandern, die es zu besichtigen galt – natürlich mit Verköstigung.

Zusammen mit zwei Hunden, einem Kind und Bollerwagen (verdursten wollten wir ja auch nicht), wurde bei schönstem Oktoberwetter (es waren gefühlte 30°C) als erstes die Bergstraße in Wied bewandert und schon jetzt stöhnte der Erste über den Bollerwagen, bzw. die Tatsache, dass dieser keinen Hilfsmotor hatte und von Mannes- und Frauenkraft gezogen werden musste. Also blieb uns nichts anderes übrig, dass Gewicht des Bollerwagens zu reduzieren. Die erste Runde kühles und wohlschmeckendes Hachenburger Pils wurde geöffnet – besonders bei diesen Temperaturen im späten Oktober ein Hochgenuss.

Weiter ging es durch die Mühlentalstraße. Unseren Sportplatz ließen wir links, die Klinik rechts liegen. Alles nur um entlang der Wied nach Steinebach zu gehen. Mittlerweile stöhnte schon der Zweite über unsere Getränkestation. Also, Flasche auf und prost. Die Wanderung sollte ja nicht nur vergnüglich sein. Während dessen erfreuten wir uns am schönen Wiedbachtal. Kleinere Pausen wurden natürlich auch gemacht. Jede Weggabelung wurde zum Anlass genommen zu pausieren.

Endlich angekommen in Steinebach wurde auch schon die nächste, diesmal aber größere, Pause eingelegt, als wir Christel und Volker überraschten. Nach einer weiteren Runde Pils rappelten wir uns auf und unsere Tour wurde fortgesetzt. Wir maschierten durch Steinebach und gaben unterwegs noch Ausflugtipps. Als wir uns dem Kirmesplatz näherten, waren wir doch schon sehr entäuscht, dass das Kirmeszelt bereits abgebaut und es nicht noch einen Grund gab, eine weitere Pause einzulegen.

Nichts desto trotz wollten wir ja noch nach Alpenrod. Allerdings stand da noch dieser kleine, feine Hügel vor uns und der Getränketransporter war auch noch nicht wirklich leichter geworden. Mit einer vorbildlichen Rotationsarbeit am Bollerwagen wurde auch dieser Berg überwunden. Oben angekommen, merkte man uns schon an, dass wir nicht mehr die jüngsten sind. Vor allem, als ein netter, älter Mann diesen mit einer Schnelligkeit bestiegen hatte, dass wir schon fast neidisch wurden. Naja, das wir ja auch schon wieder gefühlte zwei Stunden unterwegs waren, gab es natürlich die nächste größere Pause. An dieser Stelle wurde auch eine mitgeführte Wanderkarte ausgepackt. Nicht das es nötig gewesen wäre, aber man wollte auf lieber auf Nummersicher gehen. Dort wurde uns gesagt, dass wir nur noch zwei Finger breit von der Hütte entfernt wären. Also, weiter ging die Reise.  

Angetrieben von der guten Nachricht und dem Ziel der nächsten größeren Pause vor Augen, wanderten wir weiter durch den Wald in Richtung der Windräder. An der nächsten Kreuzung stellten wir dann fest, das der Hachenburger Löwenlauf an diesem Wochenende auch noch in vollem Gange war. Mittendrin statt nur dabei dachte sich dann auch ein noch nicht erschöpfter Wandersmann aus unseren Reihen, als er sich kurzerhand dazu entschloss beim Löwenlauf mitzulaufen – aber natürlich unter beschwerten Bedingungen, denn er hatte noch den Bollerwagen in der Hand. Auf Platz zwei liegend, gab verringerte er dann doch sein Tempo und wurde vom Ein oder Anderen noch überholt.

Zur Hütte war es jetzt nicht mehr weit. Der Getränkestand der Läufer wurde kurz besucht, aber leider waren nicht die richtigen Getränke auf der Karte, sodass die Hütte, die nur noch einen Kilometer vor uns lag, bevorzugt wurde. Dort angekommen wurde erst einmal durchgeatmet, frisches, gezapftes Pils bestellt und die Speisekarte auswendig gelernt. Eine Stärkung musste sein. Während dessen wurde ein Taxi für die beiden Hunde und ein weiteres Taxi für Kind und Bollerwagen organisiert, die auch wenig später an der Hütte ankamen.

Nach dem Essen ging es weiter. Frisch gestärkt und erleichtert wurde auch wieder am Löwenlauf mitgemacht. Der zweite Platz sollte wieder erreicht werden. Während dessen wurde sich mit einer netten Läuferin unterhalten, die es für eine besondere Abwechslung und einen Anreiz empfand  schneller zu laufen, sodass Man(n) doch den Lauf abbrechen musste.

Nun wurde die Ortsgemeinde Alpenrod in Angriff genommen. Die sich, wie wir später feststellen mussten, doch größer zu sein schien, als wir dies angenommen hatten. Freundlich wie wir sind, hat unser Völkerverständiger auch jeden Mitbürger Alpenrods persönlich begrüßt und einen schönen Tag gewünscht.

Angekommen am Ortsausgangsschild war das Ziel vor unseren Augen. Nur noch zwei Kilometer bis zur Brennerei (naja, bis zum Ortsschild von Nistertal). Nun ging es an der Straße entlang nach und durch Nistertal hindurch. Das letzte Stück ging dann nochmal bergauf, bevor wir pünktlich nach ca. 20 Kilometern in die Brennerei einlaufen konnten – endlich angekommen und SITZEN!

Dann mussten wir noch auf unsere Nachzügler warten, die nachgefahren wurden. Als diese endlich da waren, konnte die Führung auch schon beginnen. Am Anfang bekam jeder einen kleinen Krug in die Hand, den er nach Möglichkeit nicht verlieren sollte. Mit diesem dann "bewaffnet" wurden dann die einzelnen Stationen der Birkenhof begutachtet und dem netten Destilateur zugehört.

Im Anschluss wurden wir dann in den Verkostungsraum geführt. Hier bekamen wir wieder etwas zu essen und natürlich auch zu trinken. Ein erschreckendes Bild auf dem Tisch waren allerdings die vielen Wasserflaschen. Wir wussten nicht, was wir damit machen sollten. Uns wurde dann gesagt, dass wir dies zum Gläser spülen benutzen könnten. Ein weiteres nicht benötigtes Utensil auf dem Tisch waren dann noch die Blumenwasen, die vermutlich von der Schwiegermutter eines Mitarbeiters verschenkt wurden. Dort sollten wir den Likör und/oder Brand schütten, den wir nicht trinken wollten. An dieser Stelle zur Info: Wir sind Westerwälder – wir schütten nichts weg.

Nach dem wir uns dann durch das Sortiment der Birkenhof getrunken hatten, war die Heimreise anzutreten. Die Taxen wurden gerufen und auf diese gewartet. In der Zwischenzeit wurde sich die Nistertaler Botanik noch etwas genauer aus einem etwas anderem Winkel angeschaut, ehe wir dann die Heimreise antreten und den Tag gemütlich ausklingen lassen konnten.

Ein schöner Tag, an den wir noch lange denken werden. Wir freuen uns schon wieder auf das nächste Mal, wenn wir wieder on Tour sind.

Ein besonderer Dank geht hierbei an unsere Fremdenführerin, das Team von Jöckels Hütte, die Birkenhof Brennerei und natürlich auch an die Hachenburger Erlebnisbrauerei ohne die wir diese Wanderung nicht überstanden hätten.


P.S.: Ein paar Eindrücke von diesem Tag kannst du dir in der Bildergalerie anschauen. 





Kommentare zu dieser Seite:
Kommentar von Naoki, 06.04.2013 um 23:41 (UTC):
Super inofrmitave writing; keep it up.

Kommentar von Khalifa, 03.01.2013 um 17:58 (UTC):
Heide sagt:Hallo Sabine, bin wieder aus Kappadokien zurfcck. War sehr bekucdrineend, vielleicht ist mal so eine Rundreise etwas ffcr dich. Habe viele photos gemacht, ich zeige sie dir bei deiner Rfcckkehr. Ich habe mir vorgenommen fest zu sparen, damit ich auch mal auf die Sychellen reisen kann. Deine Reisebeschreibung ist sehr interessant und ich kann mir alles gut vorstellen. Jetzt Indien reizt mich nach deiner Beschreibung nicht so, man mudf ja nicht alles haben.Ich freue mich auf deinen ne4chsten Bericht.Liebe Grfcdfe Mama



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